Eugine Nostitz
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Biografie
Anton Netuka: geboren 7.6.1902, gestorben 1940 in Hartheim. Er arbeitete als Kaufmannspraktikant und wohnte im Haus seiner Großmutter Therese Netuka in der Münzgrabenstraße 118. Kurz vor ihren Tod wurde er am 19. August 1932 mit der Aufnahmezahl 37492 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Seine gesetzliche Vertretung übernahm der Landgerichtsrat Bruno Lienhard. Bis zu seiner „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 14. Oktober 1940 wurde er nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Anton Netuka wurde noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf seinem Totenschein wurde der 14. November 1940 als fiktives Sterbedatum eingetragen und die Landes-Heil- und Pflegeanstalt Grafeneck (Baden-Württemberg) als Sterbeort angegeben. Seine Urne wurde am 30. November 1940 auf dem Grazer St.-Peter-Friedhof beigesetzt.
Verbundene DERLA-Zeichen:
