Hermine Ortner
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Biografie
Teodora Obereder, geb. Hudabinunigg: geboren 13.6.1901 in Bruck an der Mur, gestorben 1941 in Hartheim. Sie war die Tochter des Hofrates Dr. Max Hudabinunigg und dessen Ehefrau Emmi, geb. Steyr. Am 6. Juni 1922 heiratete sie in Graz-St. Leonhard den Direktor der Aktiengesellschaft St. Gotthard, Dr. Josef Obereder. Am 24. Oktober 1928 wurde sie mit der Aufnahmezahl 33814 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Das Ehepaar hatte zuletzt in der Naglergasse 24 gewohnt. Josef Obereder übernahm ihre gesetzliche Vertretung. Bis zu ihrer „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 8. Februar 1941 wurde sie nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Noch am selben Tag oder wenige Tage nach ihrer Überstellung wurde Teodora Obereder im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf ihrem Totenschein wurde der 20. März 1941 als fiktives Sterbedatum eingetragen. Ihre Urne wurde am 29. Juli 1941 auf dem Grazer Zentralfriedhof beigesetzt.
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