Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Johanna Pichler

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Biografie

Aloisia Pichler: geboren 21.6.1902, gestorben 1941 in Hartheim. Als zuständige Heimatgemeinde wurde der Feistritzgraben bei Judenburg angegeben. Die „Hausgehilfin“ wohnte zuletzt in der Schörgelgasse 47. Am 27. April 1931 wurde sie in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Ihre Aufnahmezahl lautete 36191. Ab dem 23. Februar 1932 übernahm der Amtsrat Karl Kremser ihre gesetzliche Vertretung. Am 15. Jänner 1941 wurde sie in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag bzw. kurze Zeit nach ihrer Überstellung wurde Aloisia Pichler im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf ihrem Totenschein wurde der 24. Februar 1941 als fiktives Sterbedatum eingetragen.

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