Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Leo Pirker

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Biografie

Leo Pirker: geboren 1887, gestorben 1941 in Hartheim. Er besuchte in Graz die Oberrealschule und wurde 1909 als Rechnungspraktikant in die Finanzlandesdirektion aufgenommen. 1913 wurde er zum Rechnungsassistenten der elften Rangklasse ernannt. Am 22. Jänner 1916 wurde er mit der Aufnahmezahl 24636 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Er hatte zuletzt in der Naglergasse 33 gewohnt. Seine gesetzliche Vertretung übernahm die Privatlehrerin Maria Pirker. Bis zu seiner „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 20. Jänner 1941 wurde er nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Leo Pirker, der 25 Jahre seines Lebens in der Grazer Pflegeanstalt verbracht hatte, wurde noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

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  • Name: Leo Pirker (person description)
  • Datum: 2026
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