Vera Pour
Information zu einer einzelnen Person erfasst im MEMOR Projekt.
Biografie
Vera Pour: geboren 25.4.1912, gestorben 1941 in Hartheim. Sie war die Tochter des späteren Bundesbahn-Instruktors Eugen Pour und seiner Ehefrau Rosa. Die Familie wohnte in der Hamerlingstraße 4 (heute: Am Schönborngrund 4). Am 1. Oktober 1932 wurde sie mit der Aufnahmezahl 37604 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Ihre gesetzliche Vertretung übernahm ihre Mutter Rosa Pour. Bis zu ihrer „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 8. Februar 1941 wurde sie nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Noch am selben Tag oder wenige Tage nach ihrer Überstellung wurde Vera Pour im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.
Keine Zeichen verbunden
