Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Maria Recher

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Biografie

Maria Recher: geboren 7.1.1893 in Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Sie war die Tochter des Schlossers Josef Recher und der Fabrikarbeiterin Ottilie Nagl. Maria Recher wurde als arbeitslose Aufräumerin bezeichnet und am 16. Oktober 1936 zum wiederholten Mal in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Ihre Aufnahmezahl lautete 40908. Sie hatte zuletzt in der Austeingasse 35 gewohnt. Bis zu ihrer „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 14. Februar 1941 wurde sie nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Noch am selben Tag oder wenige Tage nach ihrer Überstellung wurde Maria Recher im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf ihrem Totenschein wurde der 16. März 1941 als fiktives Sterbedatum und die Heil- und Pflegeanstalt Bernburg (Sachsen-Anhalt) als Sterbeort eingetragen. Ihre Urne wurde am 25. April 1941 auf dem Grazer Zentralfriedhof in Grab 3B8 beigesetzt.

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  • Name: Maria Recher (person description)
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