Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Andreas Reitbichler

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Biografie

Andreas Reitbichler: geboren 21.11.1907, gestorben 1941 in Hartheim. Er arbeitete als Hilfsarbeiter und wohnte in der Neutorgasse 16, bevor er am 2. Juni 1932 mit der Aufnahmezahl 37300 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen wurde. Im Laufe der Jahre wurde er mehrmals verlegt und war auch in den Heilanstalten Graz-Messendorf und Kainbach untergebracht. Seit dem 17. März 1934 war Gerichtoffizial i. R. Josef Schulheim, Nelkengasse 2, als sein gesetzlicher Vertreter eingetragen. Bis zu seiner Überstellung in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 13. Februar 1941 wurde Andreas Reitbichler nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung wurde er im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf seinem Totenschein wurde der 19. April 1941 als fiktives Sterbedatum eingetragen und die Landes-Heil- und Pflegeanstalt Hadamar (Baden-Württemberg) als Sterbeort angegeben.

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  • Name: Andreas Reitbichler (person description)
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