Anna Schiefer
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Biografie
Anna Schiefer: geboren 6.7.1901 in Gnas, gestorben 1940 in Hartheim. Sie war die uneheliche Tochter von Maria Schiefer. Anna Schiefer wohnte in der Steyrergasse 156 und arbeitete als Dienstmädchen. Am 17. Jänner 1924 wurde sie mit der Aufnahmezahl 29263 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Als zuständige Heimatgemeinde wurde Obergnas bei Feldbach angegeben. Am 6. März 1926 wurde sie in die Heilanstalt Lankowitz verlegt, am 20. Juni 1930 erfolgte die Rücküberstellung in den „Feldhof“. Am 28. Mai 1940 wurde sie in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“ und noch am selben Tag bzw. wenige Tage nach ihrer Überstellung im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.
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