Franz Schuster
Information zu einer einzelnen Person erfasst im MEMOR Projekt.
Biografie
Franz Schuster: geboren 22.1.1922, gestorben 1940 in Hartheim. Er war der Sohn des Pferdehändlers Franz Schuster. Zuletzt lebte er mit seinem Vater in der Franz-Ferdinand-Gasse 13 (heute Marktgasse 13) in Graz-Waltendorf. Am 29. Mai 1929 wurde er mit der Aufnahmezahl 37141 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Sein Vater übernahm am 19. November 1929 seine gesetzliche Vertretung. Bis zu seiner „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 28. Mai 1940 wurde er nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Franz Schuster wurde noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.
Keine Zeichen verbunden
