Josefine Schuster
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Biografie
Josefine Schuster: geboren 5.7.1918 in Graz, gestorben 1940 in Hartheim. Sie war die Tochter von Josef Schuster und der Köchin Antonia Brugger. Als ihre soziale Stellung wurde „Hausgehilfin“ angegeben und wohnte zuletzt in der Mariagrüner Straße 92. Am 30. Juni 1938 wurde sie zum wiederholten Mal in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Ihre Aufnahmezahl lautete 42495. Am 28. Mai 1940 wurde sie in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag bzw. kurze Zeit nach ihrer Überstellung wurde Josefine Schuster im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf ihrem Totenschein wurde der 30. September 1940 als fiktives Sterbedatum eingetragen und die Landes-Heil- und Pflegeanstalt Brandenburg als Sterbeort angegeben.
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