Aloisa Trost
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Biografie
Aloisia Trost: geboren 16.6.1901, gestorben 1941 in Hartheim. Die „Invalidengattin“ wohnte mit ihrem Ehemann August Trost in der Wielandgasse 23 und wurde am 24. Oktober 1931 mit der Aufnahmezahl 36714 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Ihr Ehemann August Trost übernahm ihre gesetzliche Vertretung. Am 14. Februar 1941 wurde sie in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am Tag ihrer Überstellung bzw. kurze Zeit danach wurde Aloisia Trost im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf ihrem Totenschein wurde der 5. April 1941 als fiktives Sterbedatum eingetragen. Ihre Urne wurde am 10. April 1941 in einem Sammelgrab am Grazer Urnenfriedhof beigesetzt.
Verbundene DERLA-Zeichen:
