Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Heinrich Freiberger

Information zu einer einzelnen Person erfasst im MEMOR Projekt.

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Biografie

Heinrich Freiberger: geboren 24.3.1910 in Graz, gestorben 1943/44 in Jasenovac. Heinrich war der Sohn von Ladislaus und Franziska Freiberger (geb. Schulz). Er war tätig als Automechaniker und Chemiker und der Leiter einer Handelsagentur in der Griesgasse 22, 8020 Graz. Nach mehrmaligem Wohnungswechsel war die Familie Freiberger seit 1916 in der Annenstraße 31 wohnhaft. Im Jahr 1926 starb die Mutter Franziska. Heinrich war seit 1929 auch als Zeugwart in der Hakoah Graz tätig, die von seinen Brüdern Nikolaus und Milan 1919 gegründet wurde. Am 31. August 1938 erfolgte die Abmeldung aus Graz nach Zagreb und es kam zur "Arisierung" und Liquidierung der Handelsagentur. Während des 2. Weltkriegs lebte er mit seinen Geschwistern und seinem Vater in Zagreb. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht 1941 in Jugoslawien wurde die Familie in das KZ Jasenovac deportiert, wo auch Heinrich ermordet wurde.

Auswanderungsfragebogen von Heinrich Freiberger (1)

Das Bild zeigt die Vorderseite des Auswanderungsfragebogens von Heinrich Freiberger vom 24.05.1938

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Auswanderungsfragebogen von Heinrich Freiberger (2)

Das Bild zeigt die Rückseite des Auswanderungsfragebogens von Heinrich Freiberger vom 24.05.1938

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