Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Stefanie Unger

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Biografie

Stefanie Unger: geboren 16.9.1902, gestorben 1941 in Hartheim. Die ledige „Hausgehilfin“ wohnte in der Bergmanngasse 1, bevor sie am 21. März 1934 mit der Aufnahmezahl 38869 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen wurde. Der Tischlermeister Josef Unger wurde als ihr gesetzlicher Vertreter eingetragen. Bis zu ihrer Überstellung in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 14. Februar 1941 wurde Stefanie Unger nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Sie wurde noch am selben Tag oder wenige Tage nach ihrer Überstellung im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

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