Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Vinzenz Quitt

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Biografie

Vinzenz Quitt: geboren 31.12.1872 in Graz-Waltendorf, gestorben 1941 in Hartheim. Er war der Sohn von Michael Quitt und dessen Ehefrau Josefa, geb. Greiner. Der verwitwete Wagnermeister heiratete am 18. Februar 1906 Mathilde Schnideritsch. Das Ehepaar wohnte in der Waltendorfer Hauptstraße 19. Am 27. September 1928 versuchte Vinzenz Quitt, seine Ehefrau mit einem kürzlich erworbenen Revolver zu erschießen und anschließend Selbstmord zu begehen. Beide überlebten schwer verletzt. Seine Einweisung in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ erfolgte am 28. November 1928 mit der Aufnahmezahl 33907. Die Übernahme seiner gesetzlichen Vertretung erfolgte durch seine Ehefrau am 5. Februar 1929. Am 12. Februar 1941 wurde er in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag bzw. kurze Zeit nach seiner Überstellung wurde Vinzenz Quitt im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

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