Theresia Ferlinz
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Biografie
Theresia Ferlinz: geboren 10. 9. 1900 in Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Sie war die Tochter von Josef Ferlinz, der als Oberwerkmeister bei der Post tätig war. Am 13. März 1928 wurde Theresia Ferlinz, die als „Hausgehilfin“ bezeichnet wurde, mit der Aufnahmezahl 33193 zum wiederholten Mal in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingeliefert. Sie litt an epileptischen Anfällen und war zuletzt in einem Obdachlosenasyl in der Münzgrabenstraße 15 untergebracht. Am 22. März 1928 übernahm der Bahnbeamte i. R. Julius Kolb ihre gesetzliche Vertretung. Nach dem 13. Jänner 1941 wurde Theresia Ferlinz in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am Tag ihrer Überstellung bzw. kurze Zeit danach wurde sie im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.
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