Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Friederike Alker

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Biografie

Friederike Alker, geb. Reichmann: geboren 2.3.1883 in Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Sie war die Tochter des Werksdirektors Alois Reichmann und seiner Ehefrau Franziska, geb. Kreuth. Am 8. Juni 1905 heiratete sie den Chemiker und Fabrikantensohn Adolf Alker. Am 15. September 1910 wurde sie mit der Aufnahmezahl 20994 zum wiederholten Mal in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ überführt. Ihre Wohnadresse vor ihrer Einlieferung lautete Grieskai 52. Der letzte Eintrag in ihrem Krankenakt stammt vom 13. Jänner 1941. Kurz darauf wurde sie in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am Tag ihrer Überstellung bzw. kurze Zeit danach wurde sie im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf ihrem Totenschein wurde der 9. April 1941 als fiktives Sterbedatum eingetragen. Ihre Urne wurde am 16. Oktober 1944 am Grazer Urnenfriedhof in einem Sammelgrab beigesetzt

Krankenakt von Friederike Alker (1)

Das Bild zeigt das Deckblatt im Krankenakt von Friederike Alker

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  • Name: Friederike Alker (person description)
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