Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Ladislaus Freiberger

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Biografie

Ladislaus Freiberger: geboren 25.3.1865 in Graz, gestorben 1941/42 in Jasenovac. Ladislaus war der Sohn von Heinrich und Amalia Freiberger (geb. Fischer). Er heiratete am 12. Novemeber 1898 seine Frau Franziska (geb. Schulz). Aus dieser Ehe gingen die Kinder Nikola, Milan, Stefan Siegmund, Ljubica und Heirich hervor. Seit 1904 war er in Graz wohnhaft und hier als Heuhändler bzw. als Händler für Bau-, Brenn- und Rundholz tätig. Nach mehrmaligem Wohnungswechsel war die Familie Freiberger seit 1916 in der Annenstraße 31 wohnhaft. Hier führte Ladislaus ab 1925 auch ein Ausgleich-Vermittlungs-Bureau. Im Jahr 1926 starb seine Frau Franziska. Am 31. August 1938 erfolgte die Abmeldung aus Graz nach Zagreb und er flüchtete, wie auch seine Kinder nach Zagreb. Während des 2. Weltkriegs lebte er mit seinen Kindern in Zagreb. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht 1941 in Jugoslawien wurde die Familie in das KZ Jasenovac deportiert, wo auch Ladislaus ermordet wurde.

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  • Name: Ladislaus Freiberger (person description)
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