Hedwig Eisel
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Biografie
Hedwig Eisel: geboren 17. 8. 1902 in Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Sie war die Tochter von Gustav Eisel, der im Ersten Weltkrieg gefallen war, und seiner Ehefrau Priska Eisel. Am 28. Jänner 1928 wurde sie mit der Aufnahmezahl 33008 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingeliefert. Hedwig Eisel hatte zuletzt bei ihrer Tante Hedwig Krist in der Klosterwiesgasse 17/p gewohnt. Vom 31. Dezember 1932 bis zum 16. Februar 1933 war sie in der Wiener Landesanstalt am Steinhof untergebracht. Der letzte Eintrag in ihrem Krankenakt stammt vom 26. Jänner 1941. Kurz darauf erfolgte ihre „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz. Noch am Tag ihrer Überstellung bzw. kurze Zeit danach wurde sie im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.
Verbundene DERLA-Zeichen:
