Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Leopoldine Brandner

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Biografie

Leopoldine Brandner: geboren 4.11.1906 in Leoben, gestorben 18.2.1943 im KZ Auschwitz. Leopoldine Brandner, die der Bevölkerungsgruppe der Sinti und Roma angehörte, lebte ab 1938 mit fünf ihrer neun Kinder, die sie zusammen mit ihrem Lebensgefährten Friedrich Krems hatte, in Graz. Zwischen Mai 1938 und Juli 1940 wohnte die Familie in einem Wohnwagen, der an verschiedenen Plätzen in der Stadt abgestellt war. Der letzte Eintrag in den städtischen Meldeaufzeichnungen vom 26. Juli 1940 weist einen Standplatz in der Angergasse nördlich der Grazer Seifenfabrik im Bezirk Jakomini aus. Vermutlich über München gelangte Leopoldine Brandner in ein Zwangsarbeitslager nach Salzburg-Maxglan. Dort verbrachte sie rund zweieinhalb Jahre zusammen mit zumindest fünf ihrer Kinder: dem 1925 oder 1926 geborenen Karl-Josef, der 1926 oder 1927 geborenen Helene, der 1927 geborenen Melanie, der 1932 geborenen Anna-Johanna und dem 1935 geborenen Alfred. Von Salzburg-Maxglan wurde Leopoldine Brandner in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert, wo sie am 18. Februar 1943, vermutlich am Tag ihrer Ankunft ermordet wurde. Von der Familie Brandner-Krems hat nur eine Tochter gesichert überlebt.

Stolperstein (1)

Das Bild zeigt den Stolperstein für Leololdine Brandner

Kein Bild vorhanden
Meldeschein von Leololdine Brandner (2)

Das Bild zeigt die Vorderseite des Meldescheins von Leololdine Brandner

Kein Bild vorhanden
Meldeschein von Leololdine Brandner (3)

Das Bild zeigt die Rückseite des Meldescheins von Leololdine Brandner

Kein Bild vorhanden
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  • Name: Leopoldine Brandner (person description)
  • Datum: 2026
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