Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Helene Brandner

Information zu einer einzelnen Person erfasst im MEMOR Projekt.

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Biografie

Helene Brandner: geboren 1926/1927 in Wien, gestorben 1.3.1944 im KZ Auschwitz. Helene Brandner war eines von neun Kindern von Friedrich Krems und Leopoldine Brandner. Die Familie Brandner gehörte der Bevölkerungsgruppe der Sinti und Roma an. Leopoldine Brandner lebte mit fünf ihrer Kinder zwischen Mai 1938 und Juli 1940 in einem Wohnwagen in Graz, der an verschiedenen Plätzen in der Stadt abgestellt war. Der letzte Eintrag in den städtischen Meldeaufzeichnungen vom 26. Juli 1940 weist einen Standplatz in der Angergasse nördlich der Grazer Seifenfabrik im Bezirk Jakomini aus. Helene Brandner war spätestens seit dem 16. August 1940 im Salzburger „Zigeunerlager“ Trabrennplatz inhaftiert, danach im Zwangsarbeitslager Maxglan. Am 3. April 1943 wurde sie im KZ Auschwitz mit der Häftlingsnummer Z-6584 registriert und starb dort am 1. März 1944.

Meldeschein von Leopoldine Brandner und ihren Kindern (1)

Vorderseite des Meldescheins von Leopoldine Brandner und ihren Kindern

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Meldeschein von Leopoldine Brandner und ihren Kindern (2)

Rückseite des Meldescheins von Leopoldine Brandner und ihren Kindern

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