Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Stefan Freiberger

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Biografie

Stefan Freiberger: geboren 2.10.1904 in Graz, gestorben 1941/42 in Jasenovac. Stefan war der Sohn von Ladislaus und Franziska Freiberger (geb. Schulz) und verheiratet mit Irena. Nach mehrmaligem Wohnungswechsel war die Familie Freiberger seit 1916 in der Annenstraße 31 wohnhaft. Ab 1923 fungierte er als Zeugwart der Hakoah Graz, die seine Brüder Milan und Nikolaus gegründet hatten, und ab 1927 war er Rechnungsprüfer der Hakoah und ab 1928 Kassier des Vereins. Im Jahr 1926 starb die Mutter Franziska. Stefan übernahm in den 1930er Jahren noch das Amt des Obmannes des Jüdischen Gesangsvereins und er gehört dem Vorstand der Zionistischen Ortsgruppe an. Am 31. August 1938 erfolgte die Abmeldung aus Graz nach Zagreb und am 14. November 1938 kam es zur Auflösung der Hakoah Graz. Während des 2. Weltkriegs lebte er mit seinen Geschwistern und seinem Vater in Zagreb. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht 1941 in Jugoslawien wurde die Familie in das KZ Jasenovac deportiert, wo auch Stefan ermordet wurde.

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  • Name: Stefan Freiberger (person description)
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