Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Anna Freund

Information zu einer einzelnen Person erfasst im MEMOR Projekt.

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Biografie

Anna Freund, geb. Bloch: geboren 10.11.1877 in Soborten bei Teplitz-Schönau (Tschechien), gestorben in Auschwitz. Anna war die Tochter von Abraham und Amalia Lotti Bloch. Sie war verheiratet mit Siegmund Freund und hatte eine Tochter namens Marianne (verh. Gans). Seit 1901 war sie in Graz wohnhaft. Im Jahr 1935 starb ihr Ehemann Siegmund. Bis zu ihrem erzwungenen Auszug im Jahr 1938 wohnte sie in der Wartingergasse 32 in Graz und kam danach kurzzeitig bei den Familien Glattauer und Lichtenstein unter. Am 19. März 1939 musste sie zwangsweise nach Wien in eine Sammelwohnung in der Großen Pfarrgasse 23/7 übersiedeln. Von Wien wurde sie am 20. August 1942 nach Theresienstadt deportiert und am 16. Mai 1944 nach Auschwitz überstellt, wo sie ermordet wurde.

Bild von Anna Freund aus Geni (1)

Das Bild zeigt Anna Freund

Kein Bild vorhanden
Auswanderungsfragebogen von Anna Freund (2)

Das Bild zeigt die Vorderseite des Auswanderungsfragebogens von Anna Freund vom 27.06.1938

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Auswanderungsfragebogen von Anna Freund (3)

Das Bild zeigt die Rückseite des Auswanderungsfragebogens von Anna Freund vom 27.06.1938

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